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Schule trifft Feuerwehr

HEDELFINGEN. Ungewöhnliches Treiben auf dem Schulhof in Hedelfingen: Jauchzende Kinder, die Feuerwehrschläuche verlegen, dazwischen Männer und Frauen in Uniform. „Wasser marsch!“ hallt es über den Hof. Einen Moment danach ergießt sich bei tropischen Temperaturen das kühle Nass aus den Strahlrohren, an denen ausnahmsweise keine Profis zu finden sind, sondern Schülerinnen und Schüler der Steinenbergschule. 

 

Strahlende Kinderaugen und rundum zufriedene Verantwortliche waren das Ergebnis eines gemeinsamen Projekts der Schule und der Freiwilligen Feuerwehr Hedelfingen. Im Rahmen einer Schul-AG lernten 16 Jungen und Mädchen der dritten und vierten Klassen im Alter von 8 bis 10 Jahren von Ende Juni bis Anfang Juli die Arbeit der Feuerwehr kennen. Zwei Wochen lang gaben dabei Feuerwehrfrauen und –männer aus Hedelfingen nachmittags einen Einblick in die Faszination Feuerwehr. 

 

Natürlich mussten zunächst in einem Theorieteil die fachlichen Grundlagen erarbeitet werden. Welche Aufgaben hat die Feuerwehr überhaupt? Wie baue ich einen Löschangriff auf? Wie funktionieren die technischen Geräte auf den Fahrzeugen? Wie leiste ich erste Hilfe? Wie arbeitet die Gruppe im Einsatz zusammen? Diese Fragen mussten beantwortet werden, bevor es in den praktischen Teil ging. 

 

„Das Interesse der Schülerinnen und Schüler war riesig“, stellte Jugendfeuerwehrwart Marcus Eisele fest. „Die zur Verfügung stehenden Plätze in der AG haben gar nicht ausgereicht.“ Die Jugendfeuerwehr führte das Projekt auch deshalb durch, um die Arbeit der Feuerwehr bekannter zu machen und Kinder und Jugendliche von deren Nutzen zu überzeugen. „Auch die Feuerwehren sind darauf angewiesen, frühzeitig den Nachwuchs zu begeistern, um auch künftig genügend Mitglieder in den eigenen Reihen zu haben. Die Schul-AG ist dabei ein Baustein.“ Die Jugendgruppe der Hedelfinger Wehr hat derzeit zehn Mitglieder und übt jeden zweiten Montag ab 18 Uhr zwei Stunden Theorie und Praxis. Spiel und Spaß, aber auch praktisch nützliche Dinge wie Erste Hilfe oder das Arbeiten in der Gruppe stehen dabei im Vordergrund.

 

„Besondere Highlights für die Kinder waren natürlich alle Aktionen, bei denen man nass wurde – vor allem, wenn dies Lehrer oder Betreuer betraf“, erläuterte Eisele mit einem Augenzwinkern, wie man mit den hohen Temperaturen zurechtkam. „Aber auch die Gelegenheit, überhaupt einmal mit einem echten Feuerwehrauto zum „Einsatz“ zu fahren, kam gut an.“ Trotz Hitzefrei hielten die meisten zur Stange und ließen sich nicht abhalten, dennoch zum „Dienst“ zu kommen.

 

Auch die Schule war zufrieden mit dem Projekt. „Lebendiger und handlungsorientierter lässt sich der Themenbereich Feuer, Brennen und Löschen aus dem Fächerverbund Mensch, Natur und Kultur kaum vermitteln“, so der koordinierende Lehrer Johannes Knapp.

 

 

 

„Wasser marsch!“ sorgte bei hohen Temperaturen für Abkühlung bei Schulkindern und Betreuern beim Feuerwehr-Projekt an der Steinenbergschule.

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